Morgenstern Trio
Morgenstern Trio

Presse

Eine Sternstunde: ...zum Thriller wurde Robert Schumanns d-Moll-Trio als brodelnde Seelen- und Nervenmusik, schwungvoll, zerrissen, wild und zart. Auf die unheimliche deutsche Romantik folgte die schwelgerische französische Variante: das Trio g-Moll op. 3 von Ernest Chausson. Auch hier gab es heftige Ausschläge auf der Intensitätsskala.

hna, 27. Oktober  2015, ganze Kritik lesen...


Werke von Haydn, Ravel und Schumann erfreuten die Zuhörer: ...wenn der Trio-Namensgeber Christian Morgenstern Musikhören metaphorisch einem ’Rein-Baden vom Staub der Sorgen im Reich der Töne’ gleichsetzte, durfte man das durchaus auch hier so empfunden haben. Schon das Hören des Haydn-Trios (C-Dur Hob. XV:27, 1793/94) bewirkte das, meisterhaft vorgetragen in seiner ganzen kompositorischen Qualität. www.eberbach-channel.de,

ganze Kritik lesen....


Unvergesslicher Konzertabend: Es gibt Konzertabende, die man nicht vergisst. Das Meisterkonzert mit dem Morgenstern Trio, das am Sonntagabend im Kulturhaus im Rahmen der Jüdischen Kulturtage NRW zum Hörgenuss der Extraklasse avancierte, gehört dazu. [...] Wunderbare Leichtigkeit und Kantabilität verliehen die drei Musiker dem Mendelssohn-Trio, dem ein eigenständig ausformulierter Klavierpart als klanglicher Gegenpol zu den Streichinstrumenten besondere Intensität verlieh. Glänzend gelang das Wechselspiel der Instrumente bei den vielfältigen Stimmungen, die dem Werk - in einer Zeit voller Widersprüche entstanden - innewohnten. Ein Meisterwerk führten Stefan Hempel, Emanuel Wehse und Catherine Klipfel meisterhaft auf.
WAZ, Monika Salzmann, 29. Mai 2011, ganze Kritik lesen...

Grenzenloser Jubel für Liederabend: Das Morgenstern Trio bescherte dem Kempener Konzertpublikum an drei Tagen wahre "Morgensternstunden". [...] Das Morgenstern-Trio - Stefan Hempel, Violine, Emanuel Wehse, Violoncello und Catherine Klipfel, Klavier - meisterte einfühlsam und tonschön, mit technischer Brillanz und dynamischem Facettenreichtum [...] Der Jubel der Zuhörer in der Paterskirche kannte keine Grenzen [...]
Rheinische Post, Heide Oehmen, 27. Mai 2014

Clara Schumann - sehr persönlich: [...] Das bestens eingespielte Trio zieht mit jedem Takt die Zuhörer in seinen Bann. [...]
WZ, Gabriele M. Knoll, 26. Mai 2014, ganze Kritik lesen...

Polished technique and musical imagination at Kennedy Center: The Morgenstern Trio gave a smashing debut Thursday evening at the Kennedy Center’s Terrace Theater. [...] In works by Ravel, Bernstein and Brahms, the group displayed a unanimity, polished technique and musical imagination that I thought had vanished from the scene with the demise of the Beaux Arts Trio. The Morgenstern has, first and foremost, a pianist of otherworldly skill and sensitivity. [...] I don’t believe I’ve ever heard so many of the string colors and sound effects in the Ravel Trio — certainly not in a live performance. [...] the Morgenstern’s clarity of musical detail and technical excellence made this a night to remember. This was one of the best concerts I’ve heard all season.
Washington Post, Robert Battey, 4. Mai 2012, ganze Kritik lesen...

Atemberaubendes Morgenstern-Trio: [...] das an der Folkwang-Hochschule in Essen gegründete Morgenstern-Trio ließ keine Wünsche offen. Wann je hat man Kammermusik als solch uneitlen und doch so befähigten wie inspirierten Dienst an der Kunst erfahren? [...] Ein anderes ist, den romantisch zerrissenen Geist von Robert Schumanns Musik in den zwei vorgestellten Klaviertrios mit nachtwandlerischer Sicherheit getroffen zu haben. [...] das düstere Moment seiner Leidenschaft und das fast krankhaft Überschwängliche seiner heiteren Sätze bekommt man selten in dieser interpretatorischen Dichte und instrumentalen Brillanz zu hören.
Die Glocke, gl, 12. Mai 2011, ganze Kritik lesen...

Jubel in Hombroich für das Morgenstern-Trio: Catherine Klipfel (Klavier), Stefan Hempel (Violine) und Emanuel Wehse (Violoncello) konzertierten nun im Rahmen der Jüdischen Kulturtage NRW auf der Museumsinsel Hombroich. Mit rund 250 Zuhörern war die Scheune restlos überfüllt. Das beeinträchtigte die Begeisterung nicht im mindesten, mit der das Publikum Leonard Bernsteins "Klaviertrio" von 1937 quittierte. [...] Rhythmische Vitalität fordert vor allem im Finale den Instrumentalisten viel ab. Das aber bleibt bei aller temperamentvollen Leidenschaft im Zusammenspiel äußerst präzise. Bewundernswert, wie die zarte Französin Catherine Klipfel nahtlos hämmernde Akkordik, perlende Läufe und sanfte Lyrik aneinanderreiht. [...] Ein wunderbares Klavierlied eröffnet das "Andante", die Sicherheit des Ensembles bleibt auch beim schnell gespielten "Scherzo" tänzerisch leicht, nach dem Finale kann das Publikum nur noch jubeln.
Neuß-Grevenboicher Zeitung, NGZ, 6. April 2011, ganze Kritik lesen...

Spannende Neuentdeckung gegen Blutleere - [...] Mit einem kräftigen Allegro schafften die Solisten Stefan Hempel (Violine), Emanuel Wehse (Violoncello) und Catherine Klipfel (Klavier) eine energiegeladene, anziehende Atmosphäre. Technisch perfekt und von mitreißender Spiellust war das "Morgenstern Trio" eine wahre Bereicherung. Sicher meisterte es die Herausforderung, sich beim kraftvoll und mindestens ebenso engagirten Orchester durchzusetzen. [...]
Die Glocke, Dr. Sylvia Kreyer

Entwaffnend schlicht: Das Morgenstern-Trio mit einem hinreißenden Auftritt in Seeheim. [...] Die drei triumphierten in Seeheims Laurentiuskirche beim Musikforum Seeheim-Jugenheim in einem fulminanten Konzert. Das lag nicht zuletzt an der gescheiten Werkauswahl, mit der sich das international erfahrene Ensemble präsentierte [...] Hier punktete das mit dem ARD-Preis dekorierte Trio mit einer höchsten Ansprüchen genügenden überlegten Wiedergabe, die mit Spannung und zarter Bogenführung bei den Streichern und geschmeidig-brillantem, nuanciertem Klavierspiel überraschte. Beethoven strahlte so im Licht der Empfindsamkeit mit schlankem Ton, Präzision, schmalem Vibrato. Die Soli wurden hier in aller Natürlichkeit musiziert. Gewiss konnte Catherine Klipfel in der Durchführung auch mal grimmig poltern, die Streicher fesselten parallel dazu mit melancholischen Trübungen, doch der zarte Glanz ging nie verloren. [...] Bei Brahms und Schostakowitsch zeigten die Akteure noch einmal höchste Qualität des Zusammenspiels.
Echo, 31. Januar 2011, ganze Kritik lesen...

Klangfarben, die süchtig machen: [...] Ein vor 200 Jahren geborenes Genie wird vom fulminanten, grade erst vor fünf Jahren gegründeten Morgenstern-Trio mit einem Feuer und einer Intensität in die Gegenwart gedrückt, dass der Saal zu brennen droht. [...] Und es gelingt diesem Ensemble, was so schwer zu haben ist: Das Klavier, dessen dominante Stellung Interpreten oft so viel Kopfzerbrechen bereitet, fügt sich makellos in die wunderbar ausbalancierte Klanglichkeit des Spiels ein. Der Pianistin Catherin Klipfel, Stefan Hempel an der Violine, und Emanuel Wehse (Violoncello) gelingen Klangfarben, die süchtig machen und zugleich hellhörig. [...] So soll Kammermusik kligen, wenn Musiker gemeinsam denken.
Münchener Merkur, sta, 27. September 2010

Schier unglaubliche Virtuosität: Im gut besetzten Haus der Stadt hätte man eine Stecknadel fallen hören können. Beim fünften Kammerkonzert der Vereinigten Industrieverbände (VIV) von Düren, Jülich, Euskirchen und Umgebung begeisterte das „Morgenstern Trio” mit Werken von Joseph Haydn, Bedrich Smetana und Franz Schubert die Musikfreunde und bot Kammermusik auf allerhöchstem Niveau. [...] Bei allen drei höchst anspruchsvollen Werken glänzten Catherine Klipfel, Stefan Hempel und Emanuel Wehse mit einer schier unglaublichen Technik und Virtuosität auf ihren Instrumenten, fast noch beeindruckender war jedoch ihre große Musikalität. Die drei Musiker waren wunderbar aufeinander eingespielt, Einsätze und Schlüsse waren tadellos, dynamische Unterschiede wurde auf eindrucksvolle Art ausgespielt. [...] Kein Wunder, dass nach einem tollen Kammermusik Applaus und Bravo-Rufe im Haus der Stadt kaum nachlassen wollten.
Aachener Zeitung, kin, 19. April 2010, ganze Kritik lesen...

Junges Trio spielt auf Weltniveau: Das junge Morgenstern-Trio hat sich im Kammermusiksaal in die Ohren seiner Zuhörer gespielt. [...] Der Abend verdiente höchstes Prädikat: grandios, fulminant, eine imponierende persönliche Begegnung [...] Catherine Klipfel, Klavier (woher nimmt die junge Dame bloß diese Kraft, diese pianistische Substanz?), Stefan Hempel, Violine (der bis an die Grenze der physischen Belastung ging) und Emanuel Wehse, ein Cellist von höchster Güte, der selbst in schwierigsten Passagen abgeklärt wirkt - eine Idealformation, die das einzelne Werk aus dem historischen Kontext sieht und es dennoch scheinbar mühelos in die Gegenwart überführt.
WAZ, Hans Jörg Loskill, 19. März 2010, ganze Kritik lesen...


 

Orchster verblasst gegen tolle Solisten - [...] Mit dem Auftritt des Morgenstern Trios intensivierte sich das Hörerlebnis: Die Pinistin Catherine Klipfel, Stefan Hempel an der Violine und Cellist Emanuel Wehse, der einst selbst bei der Westfälischen Kammerphilharmonie mitwirkte, zelebrierten mit Verve und Charisma Alfredo Casellas Tripelkonzert für Klaviertrio und Orchester op. 56. [...] Jeden Ton intensivst gestaltend und optimal ins Klanggeschehen einordnend zog das Morgenstern Trio den Saal sofort in seinen Bann. Fesseldn dominant im Solo, optimal nuanciert im Trio, souverän in der Ausführung und getragen von mitreißender Präsenz, brachen sie eine unwiederstehliche Lanze für Casellas Kompositionen.
Neue Westfälische, Matthias Gans

Geglänzt mit dem richtigen Repertoire - [...] Der Auftritt des Morgenstern Trios, bestehend aus Catherine Klipfel (Klavier), Stefan Hempel (Violine) und Emanuel Wehse (Violoncello), sollte zum virtuosen Höhepunkt des Abends werden. Fand man sich im ersten Satz des Casella-Konzertes anfangs noch etwas schwer in die Wirren der Moderne, als wären die Musiker vom Ausbruch der Dramatik selbst überrollt, so beweisen sie spätestens ab dem von süßer Melancholie erfüllten zweiten Satz, warum sie zur jungen Weltspitze gehören. Mit quasi blindem Verständnis, perfekt synchronisiertem Timbre und Ausdruck, nahezu mechanischer Übereinstimmung der Vibrati und technischer Finesse in den teilweise sehr schwer spielbaren Läufen erhob sich jede Solokadenz zu einem eigenen Fest. [...]
Westfalenblatt, Max Oestersötebier